Bergrettung Leutasch
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JUFA

Liftbergeübung am Kreithlift
 (c) Petra Fagschlunger
Zur Neueröffnung des Kreithlifts musste eine Liftbergeübung abgehalten werden.
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Rettungsdienst beim Zugspitz-Urtratrail
 (c) Harald Aschaber
Beim Zugspitz-Urtratrail ist die Bergrettung Leutasch mit Unterstützung der Ortsst. Scharnitz
mit 25 Bergrettern im Einsatz. Es gilt ein Wegnetz von ca. 40 km für die Veranstaltung medizinisch abzusichern und event. Verletzte zu versorgen.
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Bergübung im Schüsselkar
 (c) Harald Aschaber
In der Schüsselkar-Südwand wurde eine Bergeübung abgehalten. Bei dieser Übung kamen die neuen Funkhelme zum Einsatz.
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Bergeübung Geisterklamm
 (c) Harald Aschaber
Nächtliche Bergeübung in der Leutascher Geisterklamm. Eine Person war übers Geländer gestürzt und im steilen Gelände verletzt liegen geblieben. Bergung und Abtransport aus der Geisterklamm.
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Gemeinschaftstour Wildspitze
Stephan Neuner, Lukas Raffner, Anna Reich, Albert Neuner, Gerald Albrecht, Jochen Neuner, Harald Aschaber (c) Harald Aschaber
Auf Grund des Schneemangels wurde die 'LVS'-Schulung zur eine Gemeinschaftstour auf die Wildspitze. Dank an Albert für die Idee und eine tolle Tour.
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Licht am Berg ist nicht immer ein 'Notsignal'
Lichtsignale am Berg sind nicht immer ‚alpine Notsignale‘
 
Jetzt werden die Tage kürzer und spätestens mit der Umstellung der Uhr auf die Winterzeit werden wieder einige Wanderer und Freizeitsportler erst in der Dunkelheit mit Hilfe von Stirnlampen ins Tal absteigen.
Wenn Lichtpunkte am Berg  aufblitzen denken viele Menschen an eine hilflose Person bzw. an eine  alpine Tragödie und verständigen die Bergrettung bzw. lösen einen Alarm über die Leitstelle aus.  
 
Diese Lichter sind jedoch oft keine Notfälle. In der heutigen Zeit der Technik gibt es kaum jemanden der am Berg unterwegs ist und kein Handy bei sich hat um im Notfall über die Notrufnummer (140) Hilfe anzufordern. In den letzten 10 Jahren hat es in Leutasch keinen einzigen echten Notruf mit Lichtzeichen gegeben, allerdings gab es jede Menge von Fehleinsätzen (2015 waren es ca. 20) auf Grund von Lichtern am Berg. Anders verhält es sich im Karwendel, wo kaum Handyempfang vorhanden ist.
 
Auch im Winter treibt es viele Frischluft-Hungrige wieder hinaus in die Natur und hinauf auf die Berge zu einer Nachtskitour. Die Technik macht es durch immer leistungsfähigere Lampen möglich, seine Leidenschaft auch nachts ausleben zu können. Bevor man hinter den Lichtpunkten auf dem Berg einen in Not geratenen Alpinisten vermutet, sollten die Lichter genau beobachtet werden ob es sich um ein tatsächliches Notsignal handelt.

Alpines Notsignal richtig deuten:
Sechs Mal in der Minute ein sichtbares oder hörbares Signal, dann eine Minute Pause und in der nächsten Minute wieder sechs Zeichen - das ist das alpine Notsignal. Wird man auf einen derartigen Hilferuf aufmerksam, gilt es unverzüglich die Rettungskräfte zu verständigen und möglichst genau zu beschreiben wo man was gesehen hat. Um den in Not geratenen Personen zu signalisieren, dass Hilfe unterwegs ist, gibt man Antwort indem man ein sichtbares oder hörbares Signal drei Mal in der Minute wiederholt und zwischen der Serie eine Minute pausiert.

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Bergeübung Zwirchkopf 11.10.2016
 (c) Harald Aschaber
Bergung einer abgestürzten Person mittels Dyneema Seil und Titan-Korbtrage. In der Nacht und bei Schneefall - perfekte Bergrettungsbedingungen!
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Karwendelmarsch 2016
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ALPIN-MEDIC Ausbildung - Ausbildungszentrum Jamtal
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Übung Schüsselkar Westgratturm 2015
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Einsatzjahr 2014
Jahresrückblick der Bergrettung Leutasch

 Das Jahr 2014 war ein relativ ruhiges Einsatzjahr, was die Anzahl der Einsätze betrifft, jedoch waren einige Einsäte bei schwierigen Bedingungen durchzuführen.  16 in Not geratene Personen konnten von unserer Ortsstelle geborgen werden. Leider war auch in diesem Jahr wieder eine Todbergung zu beklagen.
 
Im August wurde die Bergrettung zu einem Einsatz am Musterstein gerufen. Dabei konnte ein Kletterer, der in der Wand biwakiert hatte, auf Grund der starken Schneefälle in der Nacht (20 cm Neuschnee) nicht mehr weiter. Auf Grund des starken Nebels konnte vorerst eine Bergung mittels Hubschrauber nicht durgeführt werden. Während eine Seilbergung vorbereitet wurde, hat sich der Nebel kurz gelichtet und die Person konnte aus der Wand mittels Bergetau vom Hubschrauber geborgen werden.
Am 2. November um 18:20 Uhr erreichte und folgende Einsatzmeldung:
Einsatztext: Personenbergung / verstiegene Person / mitten im Schnee / hat Angst zu erfrieren / am Abstieg von der Meilerhütte im felsigen Gebiet
Die junge Frau stieg von Garmisch zum  Schachenhaus auf. Dort wurde sie gewarnt weiterzugehen, da in Richtung Meilerhütte großen Neuschneemengen sind. Sie stieg trotzdem zur Meilerhütte auf wollte durch das Bergleintal absteigen. Auf einer Seehöhe von 2050 m konnte sie im hüfthohen Schnee nicht mehr weiter und blieb bei einem Felsen sitzen wo sie den Notruf absetzte. Eine achtköpfige Bergemannschaft stieg über das Bergleintal zu ihr auf. Oberhalb der ‚Buchstauden‘ wurde der Aufstieg sehr beschwerlich, da auch wir im hüfthohen Schnee aufsteigen mussten. Dabei war schnell klar, dass bei diesen Verhältnissen ein Abstieg mit einer erschöpften Person nicht möglich ist. Wir forderten über die PI-Seefeld den Hubschrauber aus Landshut an. Dieser verfügt über Nachtsichtgerät und eine Bergewinde. Da es nicht klar war ob der Hubschrauber wegen des Nebels starten konnte, stiegen wir weiter auf. Gegen 20:30 Uhr bekamen wir das OK. Infolge wurde die FF-Oberleutasch zum Ausleuchten des Landeplatzes alarmiert. Ein Bergretter und die Person wurden mittels Seilwinde vom Hubschrauber geborgen und ins Tal geflogen. Gegen 22:30 Uhr war die gesamte Mannschaft wieder im Tal.
 
Unsere Aufgaben umfassen aber auch Rettungsdienste bei diversen Veranstaltungen wie Ganghoferlauf, Zugspitz Ultratrail, Ganghofertrail und beim Karwendelmarsch unterstützen wir die Ortsstelle Scharnitz. Dabei wurden in Summe rund 490 Stunden aufgewendet.



Große Liftbergeübung am Kreithlift
Die Ortsstelle Leutasch hat derzeit einen Mitgliederstand von 40 Personen, davon sind fünf Anwärter. Bei der Jahreshauptversammlung konnten wir verdiente Mitglieder ehren und zwei Bergretter zur abgeschlossenen Ausbildung gratulieren. 40 Jahre ÖBRD Seppi Neuner, 25 Jahre ÖBRD Jochen Neuner, 25 Jahre ÖBRD Peter Erhart (nicht anwesend), Bergretter Gerald Bierlein, Patrick Hubmann.
 
Damit wir für die verschiedensten Einsätze gerüstet sind, wurden heuer neben theoretischen und praktischen Schulungen auch diverse Einsatzszenarien geprobt. Die Sommerübung 2014 des NAH Christophorus 1 fand in Leutasch am Kreithlift statt. Gemeinsam mit den KameradenInnen der Bergrettung Leutasch sowie dem Liftpersonal des Kreithlift Leutasch wurde die Bergung von Personen am Sessellift geübt.

 
Einsatzjahr 2013
Bergrettung Leutasch 2013
 
Für die Ortsstelle Leutasch war das Jahr 2013 ein sehr einsatzintensives Jahr. Bei den 37 Einsätzen (1109 Einsatzstunden) wurden 41 Personen geborgen. Allein zwischen dem 20. Dezember 2012 und 14. März 2013 wurden 21 Einsätze abgewickelt. Die Ortsstelle Leutasch wurde zu einem Lawineneinsatz der Ortsstelle Scharnitz und einem Sucheinsatz der Ortsstellen Seefeld und Telfs angefordert. Fünf Personen konnten leider nur mehr tot geborgen werden. Im Juli mussten wir leider zu einem Einsatz ausrücken, um eine tödlich abgestürzte Person zu bergen. Wie sich bald herausstellte, war diese Person ein Mitglied bzw. ein guter Kamerad unserer Ortsstelle.
 
Downhiller auf Abwegen
Am 1. August wurden wir um ca. 22 Uhr alarmiert, dass am Ahrnkopf vier Personen nicht mehr weiter kommen. Nach der Bergung schilderten sie uns wie es zu dieser Notlage kam. Sie starteten in Leutasch/Ahrn um ca. 11 Uhr, fuhren mit den Mountainbikes auf den Hohen Sattel (1500 Meter), trugen die Räder auf den Weißlehnkopf (2001 Meter) und wollten über den Ahrnkopf und Zwirchkopf wieder nach Leutasch/Ahrn fahren. Ein Fahren war jedoch nicht möglich und so trugen und schoben sie ihre Räder durchs Gelände, bis sie bei einem stark abschüssigen Schrofengelände ankamen. Dort hinterließen sie die Räder und wollten zu Fuß absteigen. Aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit war ein Weiterkommen nicht mehr möglich und sie setzten einen Notruf ab. Sie wurden dann unverletzt von der Einsatzmannschaft ins Tal gebracht.
 
Viele Sportveranstaltungen
Neben den Einsätzen ist der Rettungsdienst bei diversen Sportveranstaltungen (Ganghoferlauf, Zugspitz-Ultratrail, Ganghofertrail,  Karwendelmarsch) mittlerweile zu einem nicht unerheblichen Aufwand (520 Einsatzstunden) geworden. Bei einigen Veranstaltungen ist es unentbehrlich, Nachbarortsstellen zur Unterstützung anzufordern. Dazu zählt der Zugspitz-Ultratrail, den wir auf einer Länge von ca. 40 Kilometern vom Steinernen Hüttl bis zur Geisterklamm betreuen. An den Winterwochenenden wird zusätzlich noch der Rettungsdienst (1300 Bereitschaftsstunden) verrichtet, um bei den Loipenunfällen rasch reagieren zu können. Das hat sich in diesem Winter wieder besonders bewährt.
 
Schluchtenbergung geübt
Die Ortsstelle Leutasch hat derzeit einen Mitgliederstand von 41 Personen, davon sind vier Anwärter. Damit wir für die verschiedensten Einsätze gerüstet sind, wurden heuer neben theoretischen und praktischen Schulungen auch diverse Einsatzszenarien geprobt:
 
  • Lawinenübung
  • Liftbergeübung – Dank an den Liftbetreiber des Kreithlifts
  • Bergung aus einer Schlucht: Dabei wurde die Seilbahn vom Kalvarienberg über den Fahrweg Gaistal gespannt und einige Bergungen durchgeführt.
  • Bergung an der Scharnitzspitzsüdwand.
Liftbergeübung mit NHS Christophorus
 (c) Alois Krug
Bergung von Personen vom Kreithlift
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Karwendlemarsch 2014
 (c) Kurt Winkler
Assistenz beim Rettungsdienst Karwendelmarsch
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Dyneema Übung Scharnitzspitz
 (c) sn
Bergung einer verletzten Person aus der Felswand
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Liftbergeübung Kreithlift
 (c) Harald Aschaber
Liftbergeübung - Bergung von Personen am Kreithlift
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Lawinenübung Jänner 2013
 (c) Harald Aschaber
Im Jänner wurde im Bereich Hoher Sattel eine Lawinenübung durchgeführt.
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Bergübung im Schüsselkar
 (c) Harald Aschaber
Im Juni wurde eine Bergeübung an der Schüsselkar Westgratturm Südwand durchgefürht.
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Schluchtenbergung Mai 2012
 (c) Harald Aschaber
Im Mai wurde im Gaistal Öfen die Bergung aus Schluchten geübt.
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